Artikel der Autorin/des Autors: Susanne Neumann

„Ganz Frechen profitiert und wir haben den Dreck“

Anwohnr der Brikettfabrik Wachtberg in Frechen Benzelrath trafen sich im November wegen der Staubniederschläge

In der Nachbarschaft der Brikettfabrik Wachtberg in Frechen-Benzelrath verschmutzt grober Kohlestaub die Häuser und Grundstücke der Anwohner. Wiederholte Beschwerden genervter Anlieger bei RWE Power, dem Betreiber des Kohleveredelungsbetriebs, und bei der zuständigen Aufsichtsbehörde, der Bezirksregierung Arnsberg, nützten bislang wenig. Die Grenzwerte für Staub-Immisionen würden in der Umgebung der Fabrik deutlich unterschritten, zuckt man bei der Aufsichtsbehörde mit den Schultern. Weil der Gesetzgeber die Staubeinträge pro Tag und Quadratmeter aufs Jahr mittelt, werden vereinzelte Grenzwertüberschreitungen einfach nivelliert.

VEP: Einbahnstraße Clarenbergweg als erste umgesetzte Maßnahme im Verkehrsentwicklungsplan

Durchfahrverbot Clarenbergweg als VEP Projekt

Vor zwei Jahren haben die zuständigen Ausschüsse der Stadt Frechen die Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans (VEP) beschlossen. Er enthält 49 Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsabwicklung in Frechen. Erst vor wenigen Tagen wurde die erste Maßnahme umgesetzt: eine Einbahnstraßenregelung für den Clarenbergweg. Zu den Projekten, denen vor zwei Jahren höchste Dringlichkeit beschieden wurde, zählt die Maßnahme nicht. Doch die mit höchster Priorität lassen auf sich warten. Ein Grund: der Stadtverwaltung fehlt es an qualifiziertem Personal.

Grafik-Triennale Frechen – Ausstellung von nationaler und internationaler Bedeutung

Geschäftsführender Vorstand des Kunstverein zu Frechen bei der Vorbesichtigung der 18. Grafik-Triennale Frechen

Die Grafik-Triennale des Kunstvereins zu Frechen und der Stadt ist neben dem jährlich stattfindenden Frechener Töpfermarkt eine weitere kulturelle Veranstaltung von nationalem und internationalem Rang. Aus über 40 Nationen auf der ganzen Welt haben sich fast 300 Künstler für die diesjährige „Deutsche Internationale Grafik-Triennale Frechen“ beworben. 57 von ihnen haben es geschafft: von Sonntag, dem 3. Juni, bis zum 24. Juni sind ihre Arbeiten im Frechener Stadtsaal zu sehen und zu erwerben. Insgesamt 130 Exponate zeigen die große Bandbreite traditioneller und moderner Drucktechniken als Mittel künstlerischen Schaffens.

Frechenschau sagt danke!

Der letzte Tag des Jahres ist ein guter Tag Bilanz zu ziehen – auch wenn es keine positive ist. Denn leider musste ich entscheiden, dass das lokale Onlinemagazin Frechenschau.de als One-Woman-Unternehmen gescheitert ist. Aus finanziellen Gründen kann ich das Projekt so nicht weiterführen und muss den Betrieb bis auf weiteres einstellen.

Neue Preise fürs Trinkwasser in Frechen ab Januar

eine Abrechnung

Die Rheinenergie rechnet ab dem 1. Januar 2018 das Trinkwasser nach einem neuen Berechnungsmodell ab. Der Preis für den verbrauchten Kubikmeter sinkt, der Grundpreis wird angehoben. Dadurch sollen Haushalte mit hohem Wasserverbrauch entlastet werden, Haushalte mit wenig Wasserverbrauch zahlen mehr. Das neue Preismodell sei für Rheinenergie erlösneutral, versichert der Energieversorger. Und es sei gerechter. Doch im Ausschuss für Bauen, Verkehr und Umwelt äußerten sich einige Stadtverordnete skeptisch über das neue Preismodell.

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