Rubrik Aufmacher

Fläche, Fläche, Fläche – und bloß nicht ans Klima denken!

Kommentar von Susanne Neumann

Die Frechener Politik hat immer noch nicht verstanden, dass man nicht weitermachen kann, wie bisher, meint Frechenschau.de-Herausgeberin Susanne Neumann. Ideen und Visionen für eine nachhaltige Stadtentwicklung sucht man in Plänen und Konzepten für Frechen vergebens. Das zeigt gerade wieder die Debatte um das jüngst im Stadtrat beschlossene Gewerbeflächenkonzept – und um die Ausrufung des Klimanotstands.

Konzept für Gewerbeflächen in Frechen – Flächenversiegelung contra Klimaschutz

Bald Gewerbefläche zwischen Krankenhaussiedlung und A4

Der Frechener Rat hat vergangene Woche ein Gewerbeflächenkonzept für die Stadt verabschiedet. Es sieht unter anderem auf dem Acker zwischen Krankenhausstraße, Bonnstraße und Autobahn 4 ein neues Gewerbegebiet vor. Vor allem deswegen stimmte die grüne Ratsfraktion gegen das Konzept. Die Versiegelung immer neuer Flächen schade dem Klima und sei nicht nötig. Stattdessen könnten die bestehenden Gewerbeflächen besser ausgenutzt werden.

„Ich will unterstützen und helfen!“

Susanne Stupp, Bürgermeisterin von Frechen, mit dem technischen Beigeordneten Robert Lehmann

Robert Lehmann meldet sich für das Telefoninterview aus seinem Büro im niedersächsischen Wunstorf. Dort leitet der neue technische Beigeordnete der Stadt Frechen derzeit noch das Baureferat. Seine Stelle in Frechen wird er voraussichtlich Anfang 2020 antreten. Der Rat der Stadt Frechen wählte den Ingenieur letzte Woche einstimmig für acht Jahre in die Spitze der Frechener Stadtverwaltung.

„Jeck mit Händikäpp“: Der designierte Prinz Karneval von Bachem ist Autist

Das nächste Prinzenpaar von Bachem

Als bei der Zuggemeinschaft Bachem bliev Bachem eine weitere Session ohne Tollitäten in Frechen-Bachem drohte, hob Schriftführerin Katja Wallraf die Hand: „Einen Prinzen hätte ich für euch“. Dass der größten Wunsch ihres Sohnes Kai tatsächlich in Erfüllung gehen würde, daran glaubte sie zunächst jedoch selbst nicht. Denn der 17-Jährige ist seit frühester Kindheit mehrfachbehindert. Reden ist nicht seine Stärke, Bützjer verteilen nicht gerade sein Ding. Aber dafür ist er ganz jeck auf Karneval.

„Es gibt kein Grundrecht auf Parkplatz“

Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Frechener Stadtrat, im Interview bei Frechenschau.de-Redakteurin Susanne Neumann.

„Wer in Frechen Grün wählt, bekommt CDU-Politik“, ätzte SPD-Mann Jürgen Weidemann im Frechener Stadtrat, als dort am 7. Mai über die Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung zu entscheiden war. Denn die Jamaika-Koalition hatte – ihrem Koalitionsvertrag von 2014 folgend – zur Sitzung beantragt, die einzuführende Satzung dürfe nicht für Privatgärten gelten. Ein derart sinnentleerter Baumschutz dürfte die dickste Kröte sein, die die Frechener Grünen für Ihre Teilnahme an einer Mehrheitskoalition zu schlucken hatten. Doch Zwickmühlen tun sich auch bei anderen Themen auf. Über den Zustand der Jamaika-Koalition und grüne Politik in Frechen sprach Miriam Erbacher im Interview – und fügte auf Anfrage noch ein Statement zur Europawahl hinzu.

„Wir wollen uns mehr auf die Stärken von Frechen stützen.“

Aktivkreis Frechen, Vorstand: Peter Metz (zweiter Vorsitzender), Volker Janzen (erster Vorsitzender), Björn Goetze

Wenn samstags nachmittags bei Musik und Tanz in der Fußgängerzone der Frechener Innenstadt „der Bär steppen“ würde, hätten auch alle Läden bis abends auf – „einfach um das Geschäft noch mitzunehmen“, kalkuliert Peter Metz, der zweite Vorsitzende vom Aktivkreis Frechen. Mit ihm und dem ersten Vorsitzenden, Volker Janzen, sowie mit Björn Goetze, ebenfalls Vorstandsmitglied des Aktivkreises, traf sich Susanne Neumann für Frechenschau.de, um über die Entwicklung der Frechener Fußgängerzone und Einkaufsmeile auf der Hauptstraße zu sprechen.

„Meine Stadt, aus der ich komme, wird sich dramatisch verändern!“

Susanne Stupp, Bürgermeisterin von Frechen, im Interview

Wie stehen Sie zum Kohleausstieg und was kommt danach? Welche Weichen müssen gestellt werden, damit Frechen eine Zukunft als lebenswerte Stadt hat? Der Strukturwandel war im Interview mit Bürgermeisterin Susanne Stupp (CDU) das beherrschende Thema. Doch auch zu verschmutzen Straßen, zu den Straßenbaubeiträgen, die die Stadt von Anliegern kassieren muss, oder zu neuen Wohngebieten in Frechen sagte sie ihre Meinung. Als Verwaltungschefin und stimmberechtigte Vorsitzende des Stadtrats verriet sie außerdem, warum sie die Verwaltung umkrempeln muss und was sie von der Entscheidung des Stadtrats für einen technischen Beigeordneten hält …

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