Rubrik Aufmacher

Spielplätze gesperrt – Betriebshof geschlossen

Sperrung Spielplatz "an der Synagoge"

Bis auf weiteres sind wegen der raschen Ausbreitung des Corona-Virus‘ alle Spiel-, Sport- und Bolzplätze in Frechen gesperrt. Auch ist es nicht mehr erlaubt, auswärts essen zu gehen – Restaurants und Imbisse dürfen ihre Speisen jedoch noch liefern oder zur Abholung anbieten. Der Stadtbetrieb Frechen hat derweil den Betriebshof in der Gottlieb-Daimler-Straße für den Publikumsverkehr gesperrt. Neuere Schutzmaßnahmen im Überblick.

Corona-Virus-Epidemie: Frechen macht zu

Wegen der Corona-Virus-Epidemie bleibt auch das Kino in Frechen bis mindestens 19. April geschlossen

Das Linden-Theater zeigte gestern den vorerst letzten Film. Aufgrund eines Beschlusses der Landesregierung von Sonntag müssen seit heute (Montag, den 16. März) alle so genannten „Amüsierbetriebe“ wie Kinos, Theater, Museen sowie Bars, Diskotheken und Spielhallen geschlossen bleiben, das gleiche gilt für Prostitutionsbetriebe. Die städtische Musikhochschule und die Volkshochschule müssen ab Dienstag ihre Tore schließen. Auch Sportvereine und sonstige Sport- und Freizeiteinrichtungen müssen ihre Kurse ab morgen einstellen. Die Regelungen sollen zunächst bis zum 19. April 2020 gelten.

Linker Bürgermeisterkandidat Hauke Dressel ist Susanne Stupps Herausforderer Nummer Fünf

Hauke Dressel ist Bürgermeisterkandidat der Linken in Frechen

Einstimmig haben sich die Mitglieder des Stadtverbands der Linken in Frechen am Dienstag für einen eigenen Bürgermeisterkandidaten zur Kommunalwahl im September entschieden. Alle zehn anwesenden Stimmberechtigten votierten für den Sprecher ihres Stadtverbands, Hauke Dressel. Mit seiner Wahl zum Bürgermeisterkandidaten erhöht sich die Zahl der Kandidaturen gegen Amtsinhaberin Susanne Stupp (CDU) auf Fünf. Ob es dabei bleibt, steht bislang nicht fest. Auch die AfD arbeitet noch an ihrem Auftritt in Frechen.

Gendern oder nicht gendern – das ist hier die Frage

Kommentar von Susanne Neumann

„Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust“. Nicht oft beschreibt ein zum geflügelten Wort verkommenes Zitat aus der klassischen Literatur so treffend meine Meinung. Die aufgeklärte Frau in mir befiehlt: „Gendere die Frechenschau!“ Doch der Autorin in mir dreht sich der Magen um, soll sie zeilenlang männliche UND weibliche Formen von Subjekten und Objekten produzieren, Partizipien gebrauchen, wo sie eigentlich nicht hingehören, oder holprige Satzzeichen in Worte zwängen, um Platz zu sparen. Der Versuch einer Rechtfertigung.

Und noch ein Bürgermeisterkandidat für Frechen

Bürgermeisterkandidat Dieter Zander

Dieter Zander (rechts im Bild) tritt in Frechen als Kandidat zur Bürgermeisterwahl im September an. Die Mitglieder der Wählergemeinschaft „Perspektive für Frechen“ unterstützten seine Kandidatur gestern Abend in gut gelauntem Einvernehmen. Damit steht ein dritter Herausforderer der amtierenden Bürgermeisterin Susanne Stupp (CDU) fest, neben Miriam Erbacher von den Grünen und dem parteilosen Wolfgang Höfig. Und noch mindestens zwei weitere Gegenkandidaten sind so gut wie sicher.

Kleiner Bachem-Führer von Hubert Bühr

Burg Bachem, Fürstenbergstraße / Schlossstraße

Bachem hat erstaunlich viele Sehenswürdigkeiten von historischer Bedeutung, findet Hubert Bühr. Der Heimatkundler, seit vielen Jahren Mitglied des Frechener Geschichtsvereins, lebt in Bachem und hat einen Rundgang durch seinen Heimatort erdacht, auf dem er die wichtigsten und augenfälligsten Stationen dokumentiert. Als „Kleiner Bachem-Führer“ hat er diese Dokumentation der Frechenschau.de zur Verfügung gestellt. Der Rundgang beginnt im „Oberdorf“ …

Fläche, Fläche, Fläche – und bloß nicht ans Klima denken!

Kommentar von Susanne Neumann

Die Frechener Politik hat immer noch nicht verstanden, dass man nicht weitermachen kann, wie bisher, meint Frechenschau.de-Herausgeberin Susanne Neumann. Ideen und Visionen für eine nachhaltige Stadtentwicklung sucht man in Plänen und Konzepten für Frechen vergebens. Das zeigt gerade wieder die Debatte um das jüngst im Stadtrat beschlossene Gewerbeflächenkonzept – und um die Ausrufung des Klimanotstands.

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