Rubrik Aufmacher

„Wir wollen uns mehr auf die Stärken von Frechen stützen.“

Aktivkreis Frechen, Vorstand: Peter Metz (zweiter Vorsitzender), Volker Janzen (erster Vorsitzender), Björn Goetze

Wenn samstags nachmittags bei Musik und Tanz in der Fußgängerzone der Frechener Innenstadt „der Bär steppen“ würde, hätten auch alle Läden bis abends auf – „einfach um das Geschäft noch mitzunehmen“, kalkuliert Peter Metz, der zweite Vorsitzende vom Aktivkreis Frechen. Mit ihm und dem ersten Vorsitzenden, Volker Janzen, sowie mit Björn Goetze, ebenfalls Vorstandsmitglied des Aktivkreises, traf sich Susanne Neumann für Frechenschau.de, um über die Entwicklung der Frechener Fußgängerzone und Einkaufsmeile auf der Hauptstraße zu sprechen.

„Meine Stadt, aus der ich komme, wird sich dramatisch verändern!“

Susanne Stupp, Bürgermeisterin von Frechen, im Interview

Wie stehen Sie zum Kohleausstieg und was kommt danach? Welche Weichen müssen gestellt werden, damit Frechen eine Zukunft als lebenswerte Stadt hat? Der Strukturwandel war im Interview mit Bürgermeisterin Susanne Stupp (CDU) das beherrschende Thema. Doch auch zu verschmutzen Straßen, zu den Straßenbaubeiträgen, die die Stadt von Anliegern kassieren muss, oder zu neuen Wohngebieten in Frechen sagte sie ihre Meinung. Als Verwaltungschefin und stimmberechtigte Vorsitzende des Stadtrats verriet sie außerdem, warum sie die Verwaltung umkrempeln muss und was sie von der Entscheidung des Stadtrats für einen technischen Beigeordneten hält …

„Ganz Frechen profitiert und wir haben den Dreck“

Anwohnr der Brikettfabrik Wachtberg in Frechen Benzelrath trafen sich im November wegen der Staubniederschläge

In der Nachbarschaft der Brikettfabrik Wachtberg in Frechen-Benzelrath verschmutzt grober Kohlestaub die Häuser und Grundstücke der Anwohner. Wiederholte Beschwerden genervter Anlieger bei RWE Power, dem Betreiber des Kohleveredelungsbetriebs, und bei der zuständigen Aufsichtsbehörde, der Bezirksregierung Arnsberg, nützten bislang wenig. Die Grenzwerte für Staub-Immisionen würden in der Umgebung der Fabrik deutlich unterschritten, zuckt man bei der Aufsichtsbehörde mit den Schultern. Weil der Gesetzgeber die Staubeinträge pro Tag und Quadratmeter aufs Jahr mittelt, werden vereinzelte Grenzwertüberschreitungen einfach nivelliert.

VEP: Einbahnstraße Clarenbergweg als erste umgesetzte Maßnahme im Verkehrsentwicklungsplan

Durchfahrverbot Clarenbergweg als VEP Projekt

Vor zwei Jahren haben die zuständigen Ausschüsse der Stadt Frechen die Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans (VEP) beschlossen. Er enthält 49 Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsabwicklung in Frechen. Erst vor wenigen Tagen wurde die erste Maßnahme umgesetzt: eine Einbahnstraßenregelung für den Clarenbergweg. Zu den Projekten, denen vor zwei Jahren höchste Dringlichkeit beschieden wurde, zählt die Maßnahme nicht. Doch die mit höchster Priorität lassen auf sich warten. Ein Grund: der Stadtverwaltung fehlt es an qualifiziertem Personal.

Internet per Glasfaser in Frechen: Unternehmer beklagen Lücken in der Breitbandversorgung

Breitbandatlas (http://www.bmvi.de/DE/Themen/Digitales/Breitbandausbau/Breitbandatlas-Karte/start.html), Ausschnitt Frechen Aufmacher

„Digital“ und „kreativ“ sind die Leitworte, die die städtische Wirtschaftsförderung für den zukunfts- und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort Frechen ausgegeben hat. Schnelles Internet gehört da zu den wichtigsten Standortfaktoren. Doch obwohl flächendeckend Glasfaserleitungen zur Breitbandversorgung von Frechen verlegt wurden, steht Highspeed-Internet nicht überall zur Verfügung. Das beklagten auch Frechener Unternehmer beim Jahresausklang der städtischen Wirtschaftsförderung letzte Woche.

„Das ist ein Teil von mir selber“

Steinzeug der Sammlung von Bernd Mayerhofer

Seit seiner Kindheit sammelt Bernd Mayerhofer die Relikte der Steinzeugindustrie in Frechen. Auf ehemaligen Fabrik- und Abbruchgeländen findet er Tonrohre und Formstücke, aber auch kunstvoll gefertigte Platten und keramische Reliefs, die achtlos zurückgelassen wurden. Die Mayerhof’sche Sammlung ist möglicherweise die einzige Sammlung zu industriell gefertigtem Steinzeug überhaupt.

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