Rubrik Stadtgespräche

Neue Preise fürs Trinkwasser in Frechen ab Januar

eine Abrechnung

Die Rheinenergie rechnet ab dem 1. Januar 2018 das Trinkwasser nach einem neuen Berechnungsmodell ab. Der Preis für den verbrauchten Kubikmeter sinkt, der Grundpreis wird angehoben. Dadurch sollen Haushalte mit hohem Wasserverbrauch entlastet werden, Haushalte mit wenig Wasserverbrauch zahlen mehr. Das neue Preismodell sei für Rheinenergie erlösneutral, versichert der Energieversorger. Und es sei gerechter. Doch im Ausschuss für Bauen, Verkehr und Umwelt äußerten sich einige Stadtverordnete skeptisch über das neue Preismodell.

Internet per Glasfaser in Frechen: Unternehmer beklagen Lücken in der Breitbandversorgung

Breitbandatlas (http://www.bmvi.de/DE/Themen/Digitales/Breitbandausbau/Breitbandatlas-Karte/start.html), Ausschnitt Frechen Aufmacher

„Digital“ und „kreativ“ sind die Leitworte, die die städtische Wirtschaftsförderung für den zukunfts- und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort Frechen ausgegeben hat. Schnelles Internet gehört da zu den wichtigsten Standortfaktoren. Doch obwohl flächendeckend Glasfaserleitungen zur Breitbandversorgung von Frechen verlegt wurden, steht Highspeed-Internet nicht überall zur Verfügung. Das beklagten auch Frechener Unternehmer beim Jahresausklang der städtischen Wirtschaftsförderung letzte Woche.

Baumschutzsatzung erneut vom Tisch

Symbolbild Baumschutzsatzung

Über ein Jahr, nachdem die SPD im Ausschuss für Bauen, Verkehr und Umwelt (BVU) der Stadt Frechen die Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung beantragt hat, ist sie wieder einmal vom Tisch. Letzte Woche entschied sich eine Mehrheit im BVU-Ausschuss gegen den Schutz der Bäume in Frechen – wie schon in den Jahren 2008 und 2012, als es um die Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung ging. Im Jahr 2006 hatte der Stadtrat die bis dahin Bestehende abgeschafft. Und solange der Koalitionsvertrag von CDU, FDP und Grünen gilt, wird es wohl auch weiterhin keine geben. Susanne Neumann hat das Dauerthema nachvollzogen.

Bundestagswahl: So funktionieren Direktkandidaturen

Von den acht Direktkandidaten im Wahlreis Rhein-Erft-1 (91) selbst zur Verfügung gestellte Fotos: Dierk Timm (SPD), Zeki Gökhan (Linke), Rüdiger Warnecke (Bündnis 90/Grüne), Marius Hövel (Piraten), Christian Pohlmann (FDP), Dr. Georg Kippels (CDU), Tevfik Çelikkan (parteilos), Franz Pesch (AfD)

Was wäre, wenn die Hälfte aller Abgeordneten im Deutschen Bundestag keiner Partei angehörten und ihr Mandat keiner Partei und keiner Liste verdankten? Mehr Vielfalt in der Demokratie und weniger Politikverdrossenheit gäbe es dann, glaubt Tevfik Çelikkan. Der 50-jährige Frechener ist für seine Vision bei der Bundestagswahl angetreten – als parteiloser Direktkandidat in seinem Wahlkreis Rhein-Erft I. Doch seine Chancen gehen nahezu gegen Null. Die Parteien dominieren den Wahlkampf.

Ladestation für Elektroautos auf dem Parkplatz am Rathaus

Erster Nutzer der E-Ladesäule auf dem Parkplatz am Johann-Schmitz-Platz in Frechen City.

Auf dem Parkplatz am Johann-Schmitz-Platz können ab sofort Elektroautos aufgeladen werden. In einer Ecke des Parkplatzes wurde eine Ladestation der Innogy installiert. Sie bietet Ladepunkte für zwei Elektroautos gleichzeitig. Die beiden Parkplätze links und rechts der Ladesäule sind ab sofort für die Nutzung der Ladestation reserviert. Wer dort ein anderes als ein Elektroauto parkt, muss mit einem Knöllchen rechnen.

Initiative zur Verschönerung der Hauptstraße: Leere Läden als Galerien

Im Vorbeigehen verfolgen Passanten, wie Horst Thelen (l.) und Peter Klaucke Bilder im Schaufenstern des Lades auf der Hauptstraße 81 aufhängen.

In dem leer stehenden Ladengeschäft an der Hauptstraße verwirklicht Walburga Maraite eine ihrer Ideen zur Gestaltung der Frechener Innenstadt. Die Self-Made-Frau hat sich an den Makler des Ladens gewendet und ihm vorgeschlagen, in Schaufenstern Werke von kreativen Leuten auszustellen, solange das Geschäft leer steht. Dr. Claus Poschen war sofort begeistert: Seit heute hängen in seinem Ladenlokal entlang der Schaufensterfront Werke von Peter H.H. Klaucke.

Susanne Dettlaff im Interview: „Wer es schön haben will, muss sich auch einbringen.“

Susanne Dettlaff im Gespräch mit Frechenschau in ihrem Büro in der Stadtverwaltung Frechen.

Ob wegen leer stehender Geschäfte, zu vielen Ein-Euro-Läden, überquellenden Mülleimern oder verlausten Alleebäumen – Frechen City kommt nicht bei jedem gut an. Dagegen gibt ihr die städtische Wirtschaftsförderin und Stadtplanerin Susanne Dettlaff „eine gute Zwei“. Im Interview sprach sie über Chancen und Schwierigkeiten bei der Entwicklung einer attraktiven Frechener Innenstadt.

„Schlicht nicht daran gedacht“ – Organisatoren bedauern Frühstückstermin im Ramadan sehr

Foto von der Titelseite der Sonntagspost vom 10. Juni 2017

„Der Planungsfehler tut uns leid“ entschuldigt sich die evangelische Pfarrerin Almuth Koch-Torjuul als Koordinatorin der Ökumenischen Frühstückstafel nächste Woche Samstag auf dem Frechener Rathausplatz. Man habe einfach nicht daran gedacht, den Termin auch mit dem muslimischen Fastenmonat Ramadan abzustimmen. Zu spät ist aufgefallen, dass der 24. Juni der letzte Tag ist, an dem fastende Muslime tagsüber nichts essen und trinken dürfen. Dabei wollte man ausdrücklich alle Frechener zur gemeinsamen Tafel einladen – auch um ein sichtbares Zeichen zu setzen, dass man sich über Trennendes hinweg verstehen und anfreunden kann.

Ab sofort: Carsharing-Parkplätze in der Rathaustiefgarage

Carsharing und Parkverbotsschild

Wer Carsharing nutzt, erspart sich ein eigenes Auto und schont die Umwelt. Gerade hat der Bundestag ein Carsharing-Gesetz verabschiedet, das die verkehrs- und umweltentlastende Wirkung hervorhebt und Geschäfts­modelle für Carsharing fördern soll. Die alternative Mobilitätsform ist auch Teil des Verkehrsentwicklungsplans der Stadt Frechen. Gerade hat sie zwei neue Carsharing-Stellplätze mitten in der Stadt eingerichtet.

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