„Endstation Sehnsucht“

Datum/Zeit
Samstag, 22. Juni 2019
20:00

Veranstaltungsort
Haus am Bahndamm

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Die aktuelle Produktion des Theaterensembles Harlekin ist ein Klassiker des US-amerikanische Schriftstellers Tennessee Williams. Für sein Drama „Endstation Sehnsucht“ erhielt er 1948 den Pulitzer Preis, 1951 wurde es mit Vivian Leigh und Marlon Brando verfilmt.

Die Story: Als Blanche DuBois nach dem Verlust des elterlichen Anwesens „Belle Reve“ mit jener Straßenbahn, deren Endstation „Sehnsucht“ heißt, die Wohnung ihrer Schwester Stella in einem heruntergekommenen Stadtteil von New Orleans erreicht, treffen die Welten des verblassenden Südstaaten-Adels und der neuen Ordnung, in der nur das Werk der eigenen Hände zählt, abrupt aufeinander.

Stellas Mann Stanley Kowalski setzt dem verlorenen Traum der entrückten Blanche seine proletarische Herkunft entgegen, denn er ist es gewohnt mit Worten und Fäusten zu verletzen und somit seine Durchsetzungskraft unter Beweis zu stellen.

Stella, hin und her gerissen zwischen ihren Gefühlen zu Blanche und Stanley, kann nur dabei zusehen, wie sich durch die Verklärtheit Ihrer Schwester und die Angriffslustigkeit ihres Mannes die Situation in der engen Wohnung immer weiter zuspitzt.

In der Übersetzung von Helmar Harald Fischer hat Volker Schumann das Drama als Gast-Regisseur im Haus am Bahndamm in Frechen inszeniert. Er kommt vom Erftstädter Theater „Szene 93“ und hat einige seiner Schauspieler gleich mitgebracht: Daniel Nagel, Michael Poschmann, Kerstin Rasmussen, Lukas Rondorf, Michaela Rondorf sowie Lydia Rondorf, die im Haus am Bahndamm schon in „Matchpoint“ mitwirkte. Vom Theaterensemble Harlekin spielen mit: Tobias Franken, Kirsten Palmer und Martin Sobetzko.