Ein Publizist mit Haltung

 

Portrait Jürgen Streich, Frühjahr 2017

Jürgen Streich, Publizist aus Frechen, wurde am 29. April 2017 in den PEN-Club aufgenommen. Foto: Susanne Neumann

 

Mit Ausrufezeichen bürgen die Kölner Schriftstellerin Margit Hähner und der Autor Andreas Rumler aus Elsdorf für Jürgen Streich, als sie im März dieses Jahres seine Aufnahme in den internationalen Schriftstellerverband PEN beantragen: „Jürgen Streich ist ein Autor und Publizist, der seit langem schon im Sinne unserer Charta schreibend tätig ist und der unbedingt in unsere Reihen gehört!“ Auf der Jahrestagung des PEN-Zentrums Deutschland Ende April folgen die Mitglieder dem Vorschlag und nehmen den Publizisten aus Frechen in ihren Club auf. „Als eine gewisse Auszeichnung würde ich das schon sehen“, fühlt Jürgen Streich sich zu Recht geschmeichelt. „Aber wichtiger ist mir dabei, dass der PEN-Club ein gewisses Gewicht hat. Sicherlich ist er die wichtigste Schriftstellervereinigung auch international. Und da Mitglied zu sein kann dem eigenen Wort vielleicht ein bisschen zusätzliches Gewicht geben.“ Schließlich setze sich der PEN-Club für die Freiheit des Wortes – mithin der Pressefreiheit ­ und für die weltweit inhaftierten Schriftsteller ein. „Das sind schon sehr wesentliche Ziele, die ziemlich genau in die Richtung gehen, was ich so plane und mache.“

Margit Hähner, Jürgen Streich (M.), Andreas Rumler

Zwei Bürgen aus dem PEN-Zentrum Deutschland müssen die Aufnahme eines neuen Mitglieds beantragen. Für Jürgen Streich bürgten die Kölner Schriftstellerin Margit Hähner und der Autor Andreas Rumler (re.) aus Elsdorf. Foto: Elisabeth Kann

Gelebte Pressefreiheit

Die „Biografien der Wahrheitspresse“ zum Beispiel, an der Jürgen Streich gerade arbeitet. Eigentlich sollte das Buch über drei Träger des Alternativen Nobelpreises schon zur Leipziger Buchmesse im Herbst 2016 erscheinen. Doch das aktuelle Weltgeschehen wollte und konnte Jürgen Streich nicht ausblenden. „Publizisten rauszulassen, die gerade aktuell in aller Munde sind, das ist nicht drin“, machte er dem Verlag klar. Publizisten wie die US-Amerikanerin Amy Goodman, die er für das Buchprojekt ausgewählt hatte. Die bekam den Preis im Jahr 2008 für ihr unabhängiges Politmagazin „Democracy Now“, das täglich im US-Fernsehen gesendet wird und im Internet abrufbar ist. Seit Donald Trump die Welt verunsichert, beschäftige sich Amy Goodman zu 90 Prozent mit ihm und den Auswirkungen seiner Präsidentschaft, stellt Jürgen Streich fest, was für seine Biografie von Amy Goodman bedeutet: „Der Trump-Aspekt muss aktuell stärker herausgearbeitet werden.“

Den weiteren ausgewählten Biografien – von dem deutsch-israelischen Autor und Friedensaktivisten Uri Avnery, der den Alternativen Nobelpreis im Jahr 2001 bekam, und von dem britischen Journalisten und Ex-Herausgeber von „The Guardian“, Allan Rusbridger, der den Preis 2014 zusammen mit Edward Snowden erhielt für verantwortlichen Enthüllungsjournalismus – fügte Jürgen Streich aus Aktualitätsgründen noch eine weitere Preisträgerin hinzu: Die türkische Zeitung „Cumhuriyet“. Deren Redaktion bekam bei der letzten Verleihung im Oktober 2016 den Alternativen Nobelpreis „für ihren unerschrockenen investigativen Journalismus und ihr bedingungsloses Bekenntnis zur Meinungsfreiheit trotz Unterdrückung, Zensur, Gefängnis und Morddrohung“, wie es in der Begründung heißt.

„Diese vier Preisträger leben Einsatz für die Pressefreiheit vor“, resümiert Jürgen Streich sein aktuelles Buchprojekt. Als Journalist mit Sendungsdrang liegt ihm die Freiheit des Wortes besonders am Herzen.

Im Team von Klaus Bednarz

„Im Wesentlichen hab ich immer versucht, die Pressefreiheit zu benutzen für Demokratie, und Aufklärung natürlich. Und nach Publikationsmöglichkeiten gesucht, um Dinge, die andere nicht so ohne weiteres veröffentlich hätten, dann doch in die Öffentlichkeit bringen zu können.“

Zum Beispiel eine Studie aus dem Jahr 1993, die die damals SPD-geführte Landesregierung Nordrhein-Westfalens in Auftrag gegeben hatte. Untersucht werden sollte, wie deutsche Behörden mit Umweltverbrechen umgehen. „Mit einem katastrophalen Ergebnis“, berichtet Jürgen Streich: Die Studie hätte gezeigt, dass Behörden Umweltverbrechen nicht nur vertuschten und unterstützten, sondern auch selbst begingen. „Die wollten die Studie verschwinden lassen, aber ich bin an so ein Exemplar rangekommen.“ Bei einer Reihe von Redaktionen sei er mit dem Thema abgeblitzt. Erst die Redaktion des WDR-Politmagazins „Monitor“ wollte den Beitrag haben. „Das war mein erster Einsatz für Monitor“, erinnert sich der Journalist. Viele Jahre arbeitete er danach freiberuflich im Team des Fernsehjournalisten und Monitor-Moderators Klaus Bednarz sowie in anderen Radio- und Fernsehredaktionen der ARD mit, schwerpunktmäßig mit Umwelthemen.

Für den Monitor-Beitrag über den Umgang bundesdeutscher Behörden mit Umweltverbrechen hatte er – wie so oft – wesentlich mehr recherchiert, als im Film unter zu bringen war. Also schrieb er noch ein Buch darüber. „So mache Behörde wollte das verhindern“, erinnert er sich. „Das war auch ein Kampf um Pressefreiheit.“

Dreh in der „verbotenen Zone“

Im Jahr 1996 wurde er auf Empfehlung von Klaus Bednarz angeworben, mit mehreren Autoren an einem Patchwork-Feature für eine ARD-Sondersendung zum 10. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe mitzuwirken, Titel: „Tschernobyl – die Spur von Tod und Lüge“, sein Job: eine Dokumentation in der verbotenen Zone am Ausgangsort der radioaktiven Wolke zu drehen. „Das war wohl meine am meisten beeindruckende Reise bis heute“, erinnert sich Jürgen Streich.

So habe er in der verbotenen Zone eine Frau namens Valentina interviewt, die mit ihrem Mann nach dem Super-GAU von dort evakuiert worden war. Das Grab ihres im Kraftwerk ums Leben gekommenen Sohnes habe sie einmal im Jahr besuchen dürfen. Sie habe dem Fernsehteam auch ihre fluchtartig verlassene Wohnung in einem verfallenden Plattenbau in der einstmals modernen Stadt Pripjat in Sichtweite des Atomkraftwerkes gezeigt. „Wir waren hier glücklich“, habe sie in die Kamera gesagt und dabei geweint. „Valentinas Mann konnte derweil die Wohnung in Kiew nicht verlassen, weil er als Techniker bei einem Unfall auf einem Atom-U-Boot der Sowjet-Marine verstrahlt worden war“, ergänzt Jürgen Streich die Geschichte der beiden. Und er erzählt von seinem Interview mit dem zweifellos angetrunkenen Schichtleiter im Kontrollraum des einzigen, damals dort noch laufenden Reaktors. Und wie sein Geigerzähler vor einem bereits maroden Reaktor-Sarkophag „sämtliche optischen und akustischen Alarmzeichen von sich gab, derer das Gerät mächtig war.“ Und auch die siebenstündige Hirntumor-Operation eines zwölfjährigen Kindes aus der verbotenen Zone, die er beobachtete, werde er „wohl nie vergessen“.

Anruf von Monika Griefahn

Als Fachmann für Umweltthemen aber auch für zivile und militärische Atomfragen hatte er sich bereits in den 80er Jahren bei Greenpeace einen Namen gemacht. Die damalige Greenpeace-Aktivistin und spätere niedersächsische Umweltministerin Monika Griefahn hatte den Journalisten im Jahr 1984 angeheuert, in der Zeit, als er nach einem Volontariat noch für den Kölner Stadt-Anzeiger arbeitete. „Ich war damals schon Fördermitglied bei Greenpeace und hab bei denen öfter über die Mitgliederzeitschrift gemotzt“, erzählt Jürgen Streich. „Da bekam ich eines Tages einen Anruf von Monika Griefahn – die zu der Zeit eine der Chefs dort war – ob ich an einer Aktion teilnehmen würde, um selbst mal darüber zu berichten.“ Jürgen Streich nahm die Herausforderung an. In den folgenden Jahren machte er freiberuflich Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit für Greenpeace Deutschland und Greenpeace International – zunächst noch parallel zu seiner Arbeit in der Euskirchener Lokalredaktion des Kölner Stadt-Anzeigers, wo er sich jedoch zunehmend unwohl fühlte, wie er gesteht. Unter anderem initiierte er die Greenpeace-Report-Reihe bei rororo-aktuell. Sein Greenpeace-Report 1 hatte den Titel: „Stoppt die Atomtests!“ Er markiert auch seinen Durchbruch in die hauptberufliche Freiberuflichkeit und den Ausstieg beim Kölner Stadt-Anzeiger.

Widmung für Fernando Pereira

Von einer Schiffsreise mit Greenpeace kannte Jürgen Streich auch den Fotografen Fernando Pereira. „Mit ihm hab ich mir die Dunkelkammer geteilt“. Als Greenpeace im Frühjahr 1985 die Kampagne gegen Atomwaffentests im Südpazifik plant, ist zunächst ungewiss, ob Fernando Pereira mitreisen kann. Greenpeace- Chef Gerd Leipold fragt bei Jürgen Streich an, ob er den Job nötigenfalls übernehmen könnte. Am Ende tritt Fernando Pereira die Reise doch selbst an. „Sonst hätte ich seinen Job gemacht“, sagt Jürgen Streich schaudernd: Ein paar Wochen später, in der Nacht vom 10. auf den 11. Juli, ertrinkt Fernando Pereira beim Anschlag des Französischen Geheimdienstes auf das Greenpeace-Flaggschiff „Rainbow Warrior“ im Hafen von Auckland, Neuseeland. Sein Buch über Greenpeace („betrifft: Greenpeace. Gewaltfrei gegen die Zerstörung“) hat Jürgen Streich dem Kollegen gewidmet.

„Manch einer würde sagen, als Journalistin darf man sich nicht in ein Geschehen einmischen“, bezieht er Stellung zu seinem Engagement. „Deshalb nenne ich mich auch lieber Publizist. Aber ich versuche scharf zu trennen, worüber ich berichte und wo ich mich dann auch wirklich engagiere. Sonst würde ich mir ja selber gewisse Bürgerrechte nehmen.“

 

Jürgen Streich im Interview mit Nick Mason

Für seine eigene Homepage hatte Jürgen Streich im Jahr 2006 um ein Interview mit Nick Mason, dem Schlagzeuger von Pink Floyd gebeten. Mit den Worten „Sie werden sich gut verstehen, er freut sich sehr auf Sie“ vom Management bekam er im Kölner Hyatt einen Open-End-Termin. Für den bekennenden Pink Floyd-Fan ein Highlight seiner journalistischen Laufbahn.
Foto: Siegfried Offermann

 

Einsatz für Günter Wallraff und Salman Rushdie

Jürgen Streich hat viele Akteure des Weltgeschehens persönlich kennen gelernt, aber am meisten beeinflusst hat ihn wohl Günter Wallraff. „Wallraff hat eine wesentliche Rolle gespielt, dass ich Journalist geworden bin“, erzählt er. Nach einer kaufmännischen Ausbildung, die im keinen Spaß gemacht habe, befand er sich mit 20 Jahren auf der Fachoberschule und noch in der Berufsfindungsphase, als er in einem Urlaub „so ziemlich alle Bücher von Günter Wallraff“ las. „Nach der Lektüre war klar: ‚Journalist willst du werden.‘“

Kennen lernte er sein Vorbild dann persönlich, als Günter Wallraff 1993 bei einer Gerichtsverhandlung als Beobachter auftrat in einem Prozess, über den Jürgen Streich als Journalist berichtete. Hinterher ging es miteinander in die Kneipe und man kam ins Gespräch. „Da ergab sich dann so manche Zusammenarbeit.“

Es passt ins Bild, dass Jürgen Streich Günter Wallraff und das „Rushdie Defence Committee“ aktiv bei ihrem Einsatz für den Schriftsteller Salman Rushdie unterstützte. Wegen seines Romans „Die satanischen Verse“ hatte der iranischen Staatschef Ajatollah Khomeini die Muslime der Welt 1989 zur Ermordung des Schriftstellers aufgerufen und Salman Rushdie musste untertauchen. Heute ist bekannt, dass Günter Wallraff den Schriftsteller mehrfach in seinem Haus in Köln-Ehrenfeld versteckte. „Der war bei ihm im Gartenhaus“, schmunzelt Jürgen Streich. Als die deutsche Lufthansa 1995 entschied, Salman Rushdie aus Sicherheitsgründen nicht mehr zu transportieren, verschaffte sich Jürgen Streich einen Termin mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten und damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden der Lufthansa, Johannes Rau. „Rau hielt im NRW-Wahlkampf eine Rede im Frechener Stadtsaal“, erzählt er die Geschichte. „Ein früherer Stadt-Anzeiger-Kollege von mir war sein Redenschreiber. Der hat mir einen Termin mit Rau in Frechen vermittelt. Da hat Rau versprochen, sich dafür einzusetzen, dass der Lufthansa-Beschluss wieder wegkäme.“

 

Jürgen Streich und Günter Wallraff 2003 gemeinsam bei der Arbeit

Als der Springer-Verlag Güter Wallraff im Jahr 2003 Stasi-Kontakte vorwarf, war Jürgen Streich einer der engsten Verbündeten des Enthüllungsjournalisten. Die Presseerklärung von Günter Wallraff im Kölner Literaturhaus, die letztlich dazu beitrug, dass er sich erfolgreich gerichtlich gegen die Stasi-Vorwürfe zur Wehr setzen konnte, hatte Jürgen Streich zusammen mit ihm erarbeitet. „Wir haben 36 Stunden am Stück gerödelt und sind dann direkt zur Pressekonferenz im Literaturhaus.“
Foto: privat

 

Initiator des Königsdorfer Literaturforums

In und für eine ganze Reihe weiterer Organisationen war und ist Jürgen Streich bis heute engagiert. Er war in den 80er Jahren Ansprechpartner der Nichtregierungsorganisation „Journalisten warnen vor dem Atomkrieg“ für den Raum Köln/Bonn, er ist Vize-Vorsitzender des Forschungsinstitutes für Friedenspolitik, das von Carl-Friedrich von Weizsäcker gegründet wurde als Max-Planck-Institut für Friedens- und Konfliktforschung und heute spezialisiert ist auf Recherchen zu und Publikationen über deutsche Geheimdienste. Und er ist Gründungsmitglied des Komitees für eine demokratische UNO (KDUN), heute „Democracy without Borders“.

Jürgen Streich ist Pressesprecher des Autorenkreises Rhein-Erft (ARE) und leitet für die Gold-Krämer-Stiftung die Schreibwerkstatt „Federleicht“. In seiner Heimatstadt Frechen, in der er geboren wurde und bis heute lebt, initiierte er im Jahr 2004 das „Königsdorfer Literaturforum“, bei dem schon viele seiner prominenten Weggefährten zu Gast waren: Günter Wallraff war 2004 als erster da und kam 2014 erneut nach Frechen, Monika Griefahn war zu Gast und auch Klaus Bednarz, der vor zwei Jahren verstarb.

Drei weitere inzwischen verstorbene Referenten stehen auf der Liste der Referenten im Königsdorfer Literaturforum: der Edelweißpirat Jean Jülich, der Gründer der Flüchtlingshilfsorganisation Cap Anamur, Rupert Neudeck, und der „Solarpapst“, Gründer und langjährige Präsident von Eurosolar, der SPD-Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer. Der hatte für seine Arbeit 1999 den Alternativen Nobelpreis erhalten. Jürgen Streich pflegt zu zahlreichen Trägern dieses Preises ein vertrauensvolles Verhältnis. Bereits zum 25-jährigen hatte er ein Buch über den Alternativen Nobelpreis geschrieben (Titel: „Vorbilder – Menschen und Projekte, die hoffen lassen“). So saßen schon viele der Preisträger auf dem Podium des Königsdorfer Literaturforums, beispielsweise die Tschernobyl-Aufklärerin Alla Yarushinskaja, die Kölner Frauenrechtlerin Monika Hauser oder die amerikanische Hunger-Bekämpferin und Demokratie-Verfechterin Frances Moore Lappé.

Monika Griefahn und Jürgen Streich 2014 beim Königsdorfer Literaturforum

Monika Griefahn war im Januar 2014 zu Gast im Königsdorfer Literaturforum und referierte zum Thema „Natürlich wachsen“ über vollkommene Stoffkreisläufe bei der Nutzung natürlicher Ressourcen. Sie war Vorstandsmitglied von Greenpeace International und später niedersächsische Umweltministerin und hatte Jürgen Streich 1984 als Journalist für Greenpeace engagiert.
Foto: Elisabeth Kann

Kommt ihm seine Meinung nicht in die Quere, wenn es um objektive Berichterstattung geht? Auch zu dieser Frage hat Jürgen Streich eine klare Haltung: „Ich stelle in Abrede, dass man überhaupt völlig objektiv sein kann. Man sollte der Wahrheit so nah wie möglich kommen. Aber man muss sich auch darüber im Klaren sein, dass das immer nur annäherungsweise funktioniert“, stellt er fest. „Als Journalist darf und sollte man durchaus Haltung haben. Das habe ich damals schon in der Monitor-Redaktion erlebt: Die hat sich ganz explizit als eine Meinungsredaktion verstanden. Was nicht hieß, dass Dinge unterschlagen werden durften, oder dass ein Thema auch mal in die Mülltonne wanderte, wenn sich herausstellte, das ein Vorwurf einfach nicht stimmte.“

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