Rubrik Politik

Bürgermeisterkandidatur von links: Hauke Dressel

Hauke Dressel ist Bürgermeisterkandidat der Linken in Frechen

Einstimmig haben sich die Mitglieder des Stadtverbands der Linken in Frechen am Dienstag für einen eigenen Bürgermeisterkandidaten zur Kommunalwahl im September entschieden. Alle zehn anwesenden Stimmberechtigten votierten für den Sprecher ihres Stadtverbands, Hauke Dressel. Mit seiner Wahl zum Bürgermeisterkandidaten erhöht sich die Zahl der Kandidaturen gegen Amtsinhaberin Susanne Stupp (CDU) auf Fünf. Ob es dabei bleibt, steht bislang nicht fest. Auch die AfD arbeitet noch an ihrem Auftritt in Frechen.

Und noch ein Bürgermeisterkandidat für Frechen

Bürgermeisterkandidat Dieter Zander

Dieter Zander (rechts im Bild) tritt in Frechen als Kandidat zur Bürgermeisterwahl im September an. Die Mitglieder der Wählergemeinschaft „Perspektive für Frechen“ unterstützten seine Kandidatur gestern Abend in gut gelauntem Einvernehmen. Damit steht ein dritter Herausforderer der amtierenden Bürgermeisterin Susanne Stupp (CDU) fest, neben Miriam Erbacher von den Grünen und dem parteilosen Wolfgang Höfig. Und noch mindestens zwei weitere Gegenkandidaten sind so gut wie sicher.

Neue Maßnahmen gegen den Schmutz vom Wachtberg

Brikettfabrik Wachtberg, Foto RWE Power

Zum dritten Mal setzten sich Vertreter von RWE Power und der Bergaufsichtsbehörde mit Anwohnerinnen und Anwohnern der Brikettfabrik Wachtberg zusammen, um über Schmutz-, Lärm- und Geruchsbelästigungen zu diskutieren sowie Möglichkeiten und aktuelle Maßnahmen zur weiteren Reduzierung von lästigen Emissionen zu erörtern. So testet RWE derzeit eine „Schlot-Zusatzbedüsung“ von Brüden, um Kohlestaub abzufangen.

Der Haushalt 2020 ist durch – Jamaika wohl auch

Tischvorlagen Haushaltsreden der Fraktionsvorsitzenden zur Stadtratssitzung am 10. Dezember.

Rund vier Stunden zogen sich gestern im Stadtrat die Haushaltsberatungen für das kommende Jahr hin. Im Vorfeld waren viele Detailfragen von den Ausschüssen – insbesondere aus dem Haupt-, Personal- und Finanzausschuss sowie aus dem Ausschuss für Bauen, Verkehr und Umwelt – zur Beratung in die Ratssitzung verschoben worden. Zu später Stunde war Zweierlei klar: Der Haushalt funktioniert – die Jamaika-Koalition nicht mehr.

Jubiläumsallee in Bachem: Auftragnehmer muss neu pflanzen

Schwarzerlen in der Jubiläumsallee an der Carl-Goerdeler-Straße in Frechen-Bachem

In einer Stellungnahme zum Zustand der Jubiläumsallee in Bachem weißt die Stadtverwaltung fachliche Fehler bei der Planung der Allee zurück und verbietet sich Aussagen und Spekulationen über ihr Gelingen durch die Stadtbetrieb Frechen GmbH. Gleichzeitig räumt die Stadt Versäumnisse bei der Pflege der jungen Bäume ein, die sie aber nicht zu verantworten habe. Die Firma, die in 2017 mit der Pflanzung der Allee beauftragt wurde, müsse auf deren Kosten nach- und neupflanzen, wo es erforderlich sei.

Baumsterben in der Jubiläumsallee in Bachem

Baumreihe an der Carl-Goerdeler-straße Richtung Ortsausgang Bachem

Insgesamt 52 Schwarzerlen wurden seit Herbst 2017 entlang der Carl-Goerdeler-Straße in Frechen-Bachem gepflanzt. Nun sind neun von ihnen offenbar tot oder so gut wie, für 37 weitere Jungbäume besteht nach Einschätzung der Stadtbetrieb Frechen GmbH kaum noch Hoffnung. Schuld seien vor allem fachlicher Murks bei Planung, Pflanzung und Pflege der jungen Allee – die trockenen Sommer 2018 und 2019 insofern nur nachrangig.

Fläche, Fläche, Fläche – und bloß nicht ans Klima denken!

Kommentar von Susanne Neumann

Die Frechener Politik hat immer noch nicht verstanden, dass man nicht weitermachen kann, wie bisher, meint Frechenschau.de-Herausgeberin Susanne Neumann. Ideen und Visionen für eine nachhaltige Stadtentwicklung sucht man in Plänen und Konzepten für Frechen vergebens. Das zeigt gerade wieder die Debatte um das jüngst im Stadtrat beschlossene Gewerbeflächenkonzept – und um die Ausrufung des Klimanotstands.

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