Durch MINIATUREN beglückt

MINITUREN mit Anna Lautwein

„Lieder und Gespräch“ stand bei Sängerin Anna Lautwein auf dem Programmm.
Bild: Anna Lautwein

„Beglückend waren die MINIATUREN für mich, weil ich nach langer Zeit erstmals wieder vor Publikum singen konnte und mit Menschen über meine Kunst in Kontakt treten konnte!“ So, wie der Sängerin Anna Lautwein, ging es auch den anderen Aufführenden, die auf Initiative der im Januar gegründeten IG Kultur Frechen bei der ersten kulturellen Präsentation mit dem Namen „MINIATUREN“ am 1. Mai  dabei waren. Online per Videolink konnte ein Publikum von über 100 kulturliebenden Menschen 17 hochkarätige Aufführungen von 20 Minuten Dauer erleben. Die Künstlerinnen Irene Ehlers und Angelika Schneeberger sprachen mit dem Publikum über ihre Bilder, Helmut Kesberg trug Geschichten zu seinen Bildern vor, die Musiker*innen Peter Worms, Anna Lautwein, Ingeborg Danz, Peter Stein, Elvira Bill, Alexander Bill und Georg Peters erfreuten die zugeschalteten Gäste  mit Gesang und Instrumentalklängen, Rimma Hahn spielte die Orgel in Alt St. Ulrich, die Improgruppe des Harlekin-Theaters überraschte mit Spontantheater, Maria Sarafidou, Ruth Forschbach, Maria Segschneider trugen Gedichte und Erzählungen vor, Klaus Hillmann sprach mit seinen Gästen über Max Frischs hintergründigen ersten Fragebogen und der Historiker Martin Bock führte Ansichtskarten zu Frechen vor. Alles war digital und damit absolut coronakonform. Für die Künstler*innen war es wunderbar, mal wieder lebendiges Publikum vor der Nase zu haben. Der anschließende Austausch mit dem Publikum war berührend für alle.

MINIATUREN nachbesprochen

Der Veranstaltung folgte einige Tage später eine Video-Besprechung mit den Initiatoren und den Akteuren. Jeder erhielt die Möglichkeit, die eigene Aktion ausführlich zu schildern. Schließlich galt es, Erfahrungen für ein weiteres MINIATUREN auszuwerten. So gab es wohl nur geringe Schwierigkeiten mit der ZOOM-Technik, sowohl bei der Einwahl in den ein oder anderen Termin, was aber nach kurzer Kontaktaufnahme per Telefon schnell geklärt war. Oder der erste Versuch, ein Bild oder ein Video auf dem Bildschirm zu teilen, schlug fehl. Kleinigkeiten, die im Wiederholungsfall leicht zu verbessern sind.

Die Akteure, die sich mit ihrer Musik präsentiert haben, konnten mit ihrem eigenen technischen Equipment gute Übertragungen realisieren. So sind der digitalen Form einer solchen Veranstaltung für alle Sparten der Kultur praktisch keine Grenzen gesetzt.

Eigentlich war das neuartige Format der MINIATUREN als Ersatz für die MIKROKOSMEN gedacht, die Ende April an 5 Orten in Frechen real aufgeführt werden sollten. Dies fiel coronabedingt aus und soll nachgeholt werden.  Aber das neue Format füllte nicht nur eine Lücke, es stieß sogar auf überwältigenden Zuspruch. Daher soll es sehr bald eine weitere Auflage geben. www.ig-kultur.de.

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