Rubrik Politik

Neuer Ausschuss für Bürgerbeteiligung

TOPs Ausschuss für Bürgerbeteiligung

Vergangene Woche tagte im Rathaus zum ersten Mal ein neuer Ausschuss, der sich ab sofort mit Anregungen und Beschwerden aus der Bürgerschaft und mit dem Thema Bürgerbeteiligung an sich befassen soll. Bürgerinnen und Bürger haben in diesem Ausschuss Rederecht. Der neue Aussschuss befürwortete unter anderem die Einrichtung von Einwohnerfragestunden bei den Sitzungen der Fachausschüsse des Rates.

Pandemiebedingt stillgelegt

Der Integrationsrat – die politische Interessenvertretung aller Einwohnerinnen und Einwohner von Frechen mit Zuwanderungsgeschichte – hat seit seiner konstituierenden Sitzung nach der Kommunalwahl im vergangenen Jahr nicht mehr getagt. „Pandemiebedingt und in Absprache“ wie es hieß, haben die neue Vorsitzende des Gremiums, Maria Sarafidou (CDU), und die Geschäftsstelle des Integrationsrates eine eigentlich für den 4. März geplante Sitzung abgesagt – und zwar weit vor Antragsausschlussfrist. Gibt es tatsächlich nichts zu besprechen? Frechenschau.de hat Anderes recherchiert.

Neues Trinkwasser für Frechen – besser aber teurer

Kind trinkt Leitungswasser

Die RheinEnergie AG, die die Stadt mit Trinkwasser versorgt, hat jetzt auf ihren Internetseiten aktuelle Trinkwasseranalysen für Frechen veröffentlicht. Demnach enthält das Wasser in den Ortsteilen, die seit Jahresbeginn eine neue Mischung erhalten, deutlich weniger Nitrat als zuvor. Auch der Härtebereich ist gesunken – und damit auch die Neigung von Kaffeemaschinen, Duschköpfen und Co. zu verkalken. Dafür zahlen alle Frechener Haushalte nun mehr fürs Trinkwasser, also auch jene, die das gleiche – dafür aber auch noch bessere – bekommen.

Von kritischen Stellen für Radfahrende in Frechen

Klaus Hillmann, ADFC, an der Kreuzung Holzstraße (B 264) und Hubert-Prott-Straße (K 25)

Im Herbst 2017 nahm Klaus Hillmann vom ADFC Frechenschau.de-Redakteurin Susanne Neumann mit auf eine Radtour mit Hindernissen durch Frechen. Seitdem wurde für Radfahrende einiges verbessert und vieles ist in Planung. Doch als fahrradfreundliche Stadt kann man Frechen noch nicht bezeichnen. Für Frechenschau.de hat Klaus Hillmann Stationen auf der Tour von damals aktuell kommentiert.

Krach in der Koalition

Baustelle Eisenbahnbrücke für Autobahnanschluss Frechen-Königsdorf

„Schwarz-Grün ist das Zukunftsmodell“ titelte Frechenschau.de im November mit einem Zitat zur Koalitionsvereinbarung zwischen den Fraktionen von CDU und Grünen im neuen Frechener Stadtrat. Doch das gemeinsame Politikmachen hat kaum begonnen, da gibt es bereits den ersten Knatsch: Die Grünen stellen die Autobahnanbindung von Frechen-Königsdorf an die A4 in Frage, die Königsdorf vom Autoverkehr entlasten soll. Die CDU Königsdorf ist „maximal irritiert“.

„Schwarz-Grün ist das Zukunftsmodell“

schwarz-grüne Koalition

Schwarz-grün hält im neuen Stadtrat von Frechen die Mehrheit. Erstaunlich flott und rechtzeitig zur konstituierenden Sitzung des neuen Stadtrats in Frechen haben CDU und Bündnis 90/ Die Grünen am vergangenen Dienstag eine Koalition vereinbart. Frechenschau.de traf sich einen Tag danach online mit Thomas Okos, Chef des CDU-Stadtverbandes, und Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat, zum Gespräch über Pläne und Reibungspunkte eines Bündnisses, das zu Beginn des Jahres erst zerbrochen war.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Korruption Geheimakte Symbolbild

Im Rahmen des so benannten Sonderprüfauftrags „Asyl“ untersuchen interne und externe Prüfer seit rund eineinhalb Jahren die Vorgänge rund um einen aufsehenerregenden Korruptionsskandal im Frechener Rathaus. Zwischenergebnisse bleiben unter Verschluss – mit Hinweis auf laufende Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Köln gegen ehemalige Mitarbeiter der Stadt Frechen. Ein Endbericht lässt auf sich warten. Ob, wann und in welcher Form die Öffentlichkeit erfahren soll, was warum im Rathaus in Frechen schief lief, ist offen.

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