Artikel der Autorin/des Autors: Susanne Neumann

Kommunalwahl in Frechen

Symbol Wahl

Frechen erwartet eine außergewöhnlich spannende Kommunalwahl. Fünf Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten fordern die Amtsinhaberin im Kampf um den Chefsessel im Rathaus heraus. Angesichts der Kontaktbeschränkungen wegen Corona bereiten Parteien und Kandidaten ihren digitalen Wahlkampf vor – und ein paar kleinere Parteien ihren Einzug in den Stadtrat. Kommunalwahl in Frec hen – ein Schwerpunktthema der Frechenschau.de.

Frechener UmweltCHaosSammeltrupp sammelt Müll

Wolfgang Höfig, Jessica Mörs und Müllaktion des FUCHS an der Berrenrather Straße in Frechen

Mit Schutzhandschuhen, Greifzangen und Müllsäcken ausgestattet durchstreifen Jessica Mörs, Linda Ludwig und Wolfgang Höfig vom „Frechener UmweltCHaosSammeltrupp“ Pflanzstreifen und Waldränder entlang von Straßen, Fuß- und Radwegen und lesen sorgfältig alles auf, was sie entdecken und was nicht in die Natur gehört: Zigarettenstummel, Coffee-to-go-Becher, Radkappen. Oder Flaschen mit fragwürdigem Inhalt.

Richtigstellung! 100 Euro Strafe bei Verstoß gegen die Maskenpflicht

Alltagsmasken wie diese genügen der Maskenpflicht

Wie der Kämmerer der Stadt Frechen, Dr. Patrick Lehmann, am 28. April im Haupt-, Personal- und Finanzausschusses (HPFA) informierte, hatten sich die Kommunen des Rhein-Erft-Kreises darauf verständigt, dass ein Bußgeld in Höhe von 55 Euro für ein Verstoß gegen die Maskenpflicht verhältnismäßig sei. Das vermeldete Frechenschau.de am 1. Mai. Wie die Redaktion leider erst heute und aufgrund einer Medienanfrage bei der Stadt Frechen erfuhr, hat sich der Regierungsbezirk Köln bereits am 29. April auf ein einheitliches Bußgeld in Höhe von 100 Euro bei Verstoß gegen die Maskenpflicht nach der Coronaschutz-Verordnung geeinigt.

Sowjetische Zwangsarbeiter in Königsdorf – Gedenken zum Tag der Befreiung am 8. Mai

Namenlose Grabplatte sowjetische Zwangsarbeiterin Friedhof Süd Königsdorf

75 Jahre nach Kriegsende legten die Stadtratsfraktionen von  Linken und Bündnis 90/Die Grünen am Freitag an den Gräbern sowjetischer Kriegsgefangener und Zwangsarbeiter auf dem Friedhof Süd in Frechen-Königsdorf Kränze nieder. Nach den lokalhistorischen Forschungen von Professor Dr. Paul Stelkens und von Dr. Jochen Menge wurden russische Kriegsgefangene in Arbeitskommandos auf heutigem Frechener Stadtgebiet eingesetzt. Es gab eigene Lager in Grefrath und in Königsdorf.

Corona-Krise belastet Frechens Haushalt – Kämmerer Dr. Lehmann gewährt Einblicke

Eben war es auch Thema in den 19-Uhr-Nachrichten des ZDF: Städte und Gemeinden drohen in der Corona-Krise in finanzielle Notlage zu stürzen. Der Shutdown wirkt sich massiv auf die Steuereinnahmen aus, von denen die Kommunen leben. In der Folge drohen Gebührenerhöhungen oder gar das Aus für freiwillige Leistungen und Einrichtungen der Städte und Gemeinden. Vergangene Woche gewährte Kämmerer Dr. Patrick Lehmann im Haupt-, Personal- und Finanzausschuss einen Einblick in die aktuelle finanzielle Lage der Stadt Frechen und erläuterte ein Kommunal-Schutzpaket, das die Landesregierung zur Rettung der Kommunen geschnürt hat.

55 Euro Strafe bei Verstoß gegen die Maskenpflicht

Alltagsmasken wie diese genügen der Maskenpflicht

Wer in Frechen ohne Nase-Mund-Schutz einkaufen geht, muss 55 Euro Strafe zahlen. Auf dieses Bußgeld bei Verstoß gegen die seit Montag geltende Maskenpflicht in NRW zum Schutz vor dem Corona-Virus haben sich die Kommunen des Rhein-Erft-Kreises verständigt. Wie Stadtkämmerer Dr. Patrick Lehmann am Dienstag im Haupt-, Personal- und Finanzausschuss berichtetet, habe das Ordnungsamt in Frechen gegen diese und weitere geltende Vorschriften zum Schutz vor dem Virus vergleichsweise wenige Verstöße zu vermelden.

Kommunalpolitik in der Krise – Hauptausschuss soll Rat ersetzen

Vordruck für das Votum zur Übertragung von Entscheudungskompetenzen vom Rat auf den Hauptausschuss in Frechen

Die Mitglieder des Frechener Stadtrats sollen entscheiden, ob wegen der Covid-19-Pandemie anstelle des Rates der Haupt-, Personal- und Finanzausschuss (HPFA) alle wichtigen Entscheidungen für Frechen beraten und treffen soll. Entscheiden sich zwei Drittel der Ratsmitglieder schriftlich dafür, wird Politik für Frechen zunächst bis zum 14. Juni statt im Rat im wesentlich kleineren HPFA gemacht. Doch die SPD könnte das Vorhaben kippen.

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