Artikel der Autorin/des Autors: Susanne Neumann

„Jeck mit Händikäpp“: Der designierte Prinz Karneval von Bachem ist Autist

Das nächste Prinzenpaar von Bachem

Als bei der Zuggemeinschaft Bachem bliev Bachem eine weitere Session ohne Tollitäten in Frechen-Bachem drohte, hob Schriftführerin Katja Wallraf die Hand: „Einen Prinzen hätte ich für euch“. Dass der größten Wunsch ihres Sohnes Kai tatsächlich in Erfüllung gehen würde, daran glaubte sie zunächst jedoch selbst nicht. Denn der 17-Jährige ist seit frühester Kindheit mehrfachbehindert. Reden ist nicht seine Stärke, Bützjer verteilen nicht gerade sein Ding. Aber dafür ist er ganz jeck auf Karneval.

Gefeierter Auftakt: Erster Schlemmer- und Abendmarkt in Frechen

Voll besetzte Tische und Schlangen an den Imbissständen: erster Schlemmer- und Abendmarkt in Frechen

Initiatoren und Veranstalter freuten sich über die gute Resonanz auf den ersten Schlemmer- und Abendmarkt in der Frechener Innenstadt. Fast den ganzen Abend über waren alle Plätze an den bereit gestellten Tische besetzt. Und an den Imbiss- und Getränkeständen bildeten sich Schlangen. Die Angebotspalette aus Frischeprodukten und aus Speisen zum Probieren und Genießen war allerdings lange nicht so breit wie angekündigt.

Es tut sich was im Kunstzentrum Signalwerk: FrühjahrsKunstSalon und Ausbaupläne

Gisela Tschauner in ihrem Atelier im Kunstzentrum Signalwerk mit Hund.

Zufällig kommt hier keiner vorbei. Das Kunstzentrum Signalwerk liegt zwischen der Großbaustelle Fachhochschule am alten Bahnhof und der Hochstedenstraße und versteckt sich hinter der Gründerzeit-Villa an der Kölner Straße. Doch demnächst wird aufgestockt. In der ehemaligen Signalwerkstatt der HGK lebt und arbeitet eine quirlige Kunstszene. An diesem Wochenende lädt die Ateliergemeinschaft zum FrühjahrsKunstSalon ein, der erstmals ein Thema hat: „Wir und die Anderen“. Über 30 Künstlerinnen und Künstler haben sich dazu Gedanken gemacht und zeigen ihre Arbeiten.

„Ganz Frechen profitiert und wir haben den Dreck“

Anwohnr der Brikettfabrik Wachtberg in Frechen Benzelrath trafen sich im November wegen der Staubniederschläge

In der Nachbarschaft der Brikettfabrik Wachtberg in Frechen-Benzelrath verschmutzt grober Kohlestaub die Häuser und Grundstücke der Anwohner. Wiederholte Beschwerden genervter Anlieger bei RWE Power, dem Betreiber des Kohleveredelungsbetriebs, und bei der zuständigen Aufsichtsbehörde, der Bezirksregierung Arnsberg, nützten bislang wenig. Die Grenzwerte für Staub-Immisionen würden in der Umgebung der Fabrik deutlich unterschritten, zuckt man bei der Aufsichtsbehörde mit den Schultern. Weil der Gesetzgeber die Staubeinträge pro Tag und Quadratmeter aufs Jahr mittelt, werden vereinzelte Grenzwertüberschreitungen einfach nivelliert.

VEP: Einbahnstraße Clarenbergweg als erste umgesetzte Maßnahme im Verkehrsentwicklungsplan

Durchfahrverbot Clarenbergweg als VEP Projekt

Vor zwei Jahren haben die zuständigen Ausschüsse der Stadt Frechen die Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans (VEP) beschlossen. Er enthält 49 Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsabwicklung in Frechen. Erst vor wenigen Tagen wurde die erste Maßnahme umgesetzt: eine Einbahnstraßenregelung für den Clarenbergweg. Zu den Projekten, denen vor zwei Jahren höchste Dringlichkeit beschieden wurde, zählt die Maßnahme nicht. Doch die mit höchster Priorität lassen auf sich warten. Ein Grund: der Stadtverwaltung fehlt es an qualifiziertem Personal.

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